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Passende Ringe, Persönlicher Stil: Der neue Trend bei Hochzeitsbändern

In den letzten Wochen kursierten Gerüchte über eine Hochzeit von Gigi Hadid und Bradley Cooper sowie eine zweite Feier für Zendaya und Tom Holland, die bereits dieses Jahr standesamtlich geheiratet haben. Die beiden Paare wurden in London und Paris gesichtet, beide trugen auffällige "Hochzeitsbänder", was die Aufmerksamkeit auf sich zog.

Ein neuer Ansatz beim Matching

Kurz nachdem die Berichte über die britischen Feierlichkeiten veröffentlicht wurden, wurden Christopher Nolan und seine Frau Athena in London bei einem Spaziergang mit dem Hund gesichtet, ebenfalls mit passenden Goldbändern. Z’s East-West Verlobungsring von Jessica McCormack war ebenfalls zu sehen. In Paris trugen Hadid und Cooper koordinierende neutrale Farbtöne und ergänzende Boucheron-Bänder.

Bei genauerer Betrachtung entschied sich Hadid für die Quatre Radiant Edition Wedding Band des renommierten Juweliers am Place Vendôme, die aus einem gestapelten Effekt aus zwei verschiedenen Bändern besteht: eines in einem strukturierten 18-Karat-Gelbgold, inspiriert von einem Grosgrain-Band, und das andere aus Weißgold, besetzt mit 33 runden Diamanten. Coopers Godron-Design ähnelte ebenfalls zwei kleineren, gestapelten Bändern aus Roségold.

"Wir haben Paare, die Ringe wählen, die ein gemeinsames Element oder eine Referenz teilen", erklärt die in Chelsea ansässige Juweliere Jessie Thomas zu diesem Trend. "Ich denke, das Interessante ist, dass Paare heutzutage viel weniger vorschreibend sind, was 'passend' eigentlich bedeutet." Rachel Boston, eine Juweliere aus East London, stimmt zu: "Oft passen Paare eine bestimmte Oberfläche, ein Muster oder ein Profil an, wählen aber unterschiedliche Breiten und Proportionen, um sie an die jeweilige Person anzupassen. Wir sehen möglicherweise dasselbe skulpturale Profil als einen feineren Band für einen Partner und eine viel breitere, kühnere Version für den anderen."

Persönlichkeit und Individualität

Persönlichkeit und Individualität

Eliza Walter von Lylie Jewellery in Belgravia erklärt: "Wenn Paare ihre Bänder gemeinsam auswählen, haben wir die Erfahrung, dass es ihnen das Vertrauen gibt, etwas Ungewöhnlicheres zu wählen." Dieser Ansatz spiegelt einen breiteren Braut-Trend wider: kühnere, persönlichkeitsgetriebene Verlobungsringe, die einen wahren Spiegelbild des Stils des Trägers sind, sei es eine Vorliebe für farbige Steine, gemischte Metalle, auffällige Bänder oder Antique-Diamanten.

Boston fügt hinzu: "Wir sehen viele Paare, die gemeinsam ihren Verlobungsring und ihre Hochzeitsbänder entwerfen. Jede Person wird empfänglicher für das, was ihr Partner anzieht, sei es die Form, die Breite, die Oberfläche oder die Details, auf die sie reagiert, und zwangsläufig beginnen sie darüber nachzudenken, wie die beiden Ringe zueinander in Beziehung stehen könnten." Sie weist auch darauf hin, dass diese Einstellung Männer dazu ermutigt, abenteuerlustigere Designs auszuprobieren, wie "stärkere, ausgeprägtere Profile und breitere Bänder, und gelegentlich Diamanten oder andere Steine einzubauen." Lucy Delius, eine Juweliere aus Notting Hill, stimmt zu: "Ich habe festgestellt, dass Männer weniger daran interessiert sind, 'Männer-Schmuck' zu tragen, und mehr daran interessiert sind, Schmuck zu tragen, der zu ihrem eigenen persönlichen Stil in Bezug auf Gewicht und Silhouette passt." Ihre Twisted Rope Kollektion erfreut sich großer Beliebtheit.